logotype
image1 image2 image3

Lux patriae

Frohe Pfingsten !

pfingstgruß2

Wen die Flagge irritiert: sie ist das Widerstandssymbol der Gegner des Hitlerregimes von 1944 (Wirmerflagge).


 

Armleuchter

Dieser Armleuchter ist sich nicht zu blöde, das Volk mit seinen Skurrilitäten, die wohl nur er selbst versteht, freitags zu bespaßen. Als ob das noch nicht reichte, muss er auch noch seinen kleinen durchgestrichenen Hitler zeigen. Brav ! Nun wissen alle, dass er den Gesinnungstüv für ambitionierte Antinazis erfolgreich durchlaufen hat. Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen. Denn dort, wo er seinen Quatsch verbreitet, kommen eh nur Speichellecker der 68er rein. Klassischer Fall von "overdressed". Oder kämpft er gar aufopferungsvoll, heimlich nachts, gegen das Nazigrauen ? Man munkelt, der alte Stiernacken  Bormann würde nachts durch das Führersperrgebiet wandeln. Aufrechter Grünwald, chapeau !

Solche mutigen Kämpfer braucht das Volk wie der Kackhaufen die Handtasche !


 

Eine Reliefschrift an einer Jugendstilfassade in München:

Und hat die Welt dir weh' getan,
so greif sie frisch von neuem an.
bis du trotz Sturz und Wunden,
im Kampf sie überwunden.

Lass dir's nicht zu Herzen gehen,
was man von dir denkt und spricht,
wenn die bessern dich verstehen,
kümmert dich die Menge nicht.

Inschrift


50 Jahre "68er"

" In dieser Perspektive wären Kulturrevolution und Massenkonsum und Laissez-faire nur verschiedene Aspekte einer selbstmörderischen Tendenz, die Gesellschaften offenbar immer wieder erfaßt, wenn sie ein gewisses Niveau des Wohlstands und der Sekurität gewonnen haben: „Es endet immer auf dieselbe Weise: Die Zivilisation erreicht eine Reifestufe, auf der sie nicht nur unfähig ist, sich zu verteidigen, sondern auf der sie in scheinbar unverständlicher Weise ihren eigenen Feind anbetet.“ (Imre Kertész)

Junge Freiheit, "Verleugnete Konsequenzen", 16. Mai 2018, von Karlheinz Weißmann zur historischen Wertung der 68er durch Götz Aly

Die Kontinuität der 68er mit den „38ern“: Entglasung von Kristallpalästen und vor allem Glashütten als leidenschaftlich gelebte Alltagsdisziplin. Dem geistigen Gegner mit physischer Vernichtung begegnen, den Diskurs unterbinden, den man nicht mehr gewinnen kann. Verbrennen, entglasen, zerstören, denunzieren. Ungelebte Schuld, zum ewigen Dogma der Linken erhoben. Ihre daraus resultierende Unfähigkeit zur Demokratie und ihre Terror-Affinität. Die 68er-Revolte als Dauer-Rebellion, die in institutionalisierten Schubläden erstarrt ist. Die 68er als Erfüllungsgehilfen der angloamerikanischen Kulturhegemonie, im selbst gestrickten Widerspruch des „Antiamerikanismus“ hoffnungslos verheddert. Bob Dylan anzubeten, American Lifestyle zu pflegen und die USA als Weltpolizisten zu verteufeln stehen exemplarisch für die Zerrissenheit dieser Generation(en). Hinzu gesellt sich ein eigentümlicher Selbsthass auf alles Deutsche, eine befremdliche Fremdidentifizierung mit anderen Kulturen, von denen man im Grunde nichts weiß. Gespielte Weltoffenheit ohne jede Substanz und infolgedessen die geerntete Verachtung von der Welt, im besten Falle lacht man über die Deutschen. Wer nach Gründen für die Abwesenheit staatspolitischer Kompetenz sucht, wird hier fündig.
Nüchtern betrachtet, bleiben nur noch zwei Möglichkeiten: entweder Deutschland erfindet sich neu und schickt diese üble Ideologie zum Teufel, oder es wird aufhören zu existieren.